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Themen / Glossar
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Apple Talk
Apple Macintosh Rechner benutzen die "Apple Talk" als
Netzwerkmethode. Das Kabelsystem für Apple Talk Netzwerke heißt
"Local Talk". Jeder Rechner in einem Apple Talk Netzwerk
sendet beim Booten eine zufällig gewählte Adresse durch
das Netz. Ist diese Adresse von keinem anderem Rechner in Gebrauch,
so verwendet der sendende Rechner sie als seine eigene. Sollte diese
Adresse schon vergeben sein, so wird eine andere IP Kombination
versucht.
Um Datenkollisionen zu vermeiden, benutzt Apple Talk die CSMA/CA
(Carrier Sense Multiple Acess with Collision Avoidance) Methode,
welche dem der Ethernet CSMA/CD (Carrier Sense Multiple Acess with
Collision Detection) Methode entspricht.
Bei CSMA/CA wird jedoch vor dem versenden von Daten ein Warnpaket
versendet, so das andere Rechner darauf reagieren können und
erst danach senden. Diese Methode erhöht jedoch die Netzwerklast
drastisch, da immer ein Warnpaket dem eigentlichem Datenpaket vorangeht.
ARCNet
ARCNet verwendet ähnlich den Token Ring Netzwerken die Token
Übergabe. Jedoch ist das ARCNet nur als logischer Ring Verkabelt.
ARCNet Netzwerke können als Stern -, Bus -, oder Stern -Bus
Topologie Verkabelt werden. In ARCNet Netzwerken wird die Token
Übergabe nicht in der Reihenfolge eines logischen Ringes weitergegeben
sondern immer an den Rechner mit der nächst höheren Stationsnummer.
Die Stationsnummern werden an der Netzwerkkarte über DIP Schalter
eingestellt.
Man sollte also bei Vergabe dieser Stationsnummern darauf achten
das die Rechner mit der folgenden Nummer auch nebeneinander liegen,
sonst müßte das Token nämlich immer dasgesamte Netzwerk
durchlaufen, was nur die Netzlast erhöhen würde. ARCNet
ist heute keine gängige Netzwerkmethode mehr. ARCNet Netzwerke
haben eine Maximale Geschwindigkeit von 2,5 Mbps und benutzen RG
62 Kabel (93 Ohm).
· Die Bus Segmentlänge bei Koaxialkabel darf maximal
300 m betragen
· Pro Segment dürfen maximal 8 Rechner angeschlossen
sein
· Die Bus Segmentlänge bei Twisted Pair beträgt
maximal 120 m
· Pro Segment dürfen maximal 10 Rechner angeschlossen
sein
· Die maximale Gesamtlänge des Kabels beträgt 6000m
· Pro Netz sind maximal 255 Rechner erlaubt
· Rechner dürfen maximal 182 m vom aktiven Hub entfernt
sein
· Rechner dürfen maximal 30 m vom passiven Hub entfernt
sein
· 2 aktive Hubs dürfen maximal 600 m voneinander entfernt
sein
· maximal 4 Rechner dürfen an einen passiver Hub angeschlossen
sein und maximal 30 m voneinander entfernt sein.
· Passive Hubs dürfen nicht mit passiven Hubs verbunden
werden
Basisbandübertragung
Bei der Basisbandübertragung werden digitale Signal auf einer
einzigen Frequenz übertragen. Die Signalausbreitung ewrfolgt
bidirektional.
Die Gesamte Kapazität steht einem einzigen Datensignal zur
Verfügung. Der Begriff Bandbreite wird Bits pro Sekunde (bps)
gemessen.
Die Übertragung erfolgt auf nur 1 Kanal. Um das Signal zu bei
langen Übertragungsstrecken aufrecht zu erhalten, können
Repeater eingesetzt werden.
Breitbandübertragung
Bei der Breitbnandübertragung werden Signale in Analoger Form
und auf mehreren Frequenzen übertragen. Bei der Breitbandübertragung
können mehrere Analoge Signale gleichzeitig übertragen
werden. Jedes Übertragungssystem z.B. Netzwerkübertragungen
& Kabelfernsehen erhalten je einen Teil der Gesamtbandbreite.
Um das Signal zu bei langen Übertragungsstrecken aufrecht zu
erhalten, können analoge Verstärker eingesetzt werden.
Bei der Breitbandübertragung erfolgt die Signalausbreitung
nur unidirektional.
Da aber für "Senden und Empfangen" 2 Wege benötigt
werden, wird die Bandbreite in 2 Kanäle aufgeteilt, von denen
jeder eine andere Frequenz aufweist. Alternativ kann man auch eine
Breitbandkonfiguration über 2 Kabel laufen lassen (jedes Gerät
wird an 2 Kabel angeschlossen " Senden und Empfangen").
Bridges
Bridges dienen ebenfalls zum Verbinden von Netzwerksegmenten. Bridges
stellen jedoch gegenüber Repeatern eine Verbesserung dar, indem
Sie zuerst die MAC Adresse des Zielorts eingehender Datenpakete
lesen und anschließend die Bridging Tabellen um zu entscheiden
was mit dem Datenpaket geschehen soll. Eine Bridge erkennt somit,
ob das Ziel auf ihrem Segment liegt und das Datenpaket verworfen
werden kann oder ob Sie es an ein weiteres Segment weiterreichen
muß. Eine Bridge trägt also wesentlich zur Entlastung
des Netzwerks bei. Broadcast Sendungen hingegen werden jedoch immer
weitergeleitet und Daten brauchen länger bis Sie weitergeleitet
werden wie bei Repeatern. Eine Bridge kann ebenso Segmente mit unterschiedlichen
Medien verbinden.
Eine sogenannte Translation Bridge kann sogar verschiedene Netzwerktypen
verbinden.
Bridges arbeiten auf der Sicherungsschicht (Data Link Layer) des
OSI - Referenzmodells.
Brouter
Ein Brouter ist eine Hybridform, die sich aus einem Router und
einer Bridge zusammensetzt. Wenn ein Brouter ein Datenpaket empfängt,
sieht er nach ob es Routfähig ist oder nicht. Ist dies der
Fall, so führt der Brouter seine Routing Funktion aus. Ist
das Datenpaket nicht Routfähig, führt er seine Bridging
Funktion aus und ermittelt anhand der MAC Adresse den richtigen
Empfänger.
Brouter arbeiten auf der Bitübertagungsschicht (Physical Layer
) und der Vermittlungsschicht (Network Layer) des OSI Referenzmodells.
Bustopologie
Die Bustopologie wird häufig als "linearer Bus"
bezeichnet, da die Rechner in einer geraden Linie miteinander verbunden
werden. Die Bustopologie besteht aus einem einzigen Strang (auch
Backbone genannt), der alle Rechner im
Netztwerk miteinander in einer einzelnen Linie verbindet.
Die Kommunikation erfolgt, indem Daten an einen bestimmten Rechner
adressiert und als elektronisches Signal über das Kabel gesendet
wird. Die Daten durchfließen das gesamte Netz bis es von dem
Rechner mit der richtigen Adresse angenommen wird - alle anderen
Rechner lehnen die Daten ab. Es kann jeweils nur eine Maschine gleichzeitig
Daten versenden. Desto mehr Rechner sich also im Netzwerk befinden,
desto mehr Rechner warten darauf Daten auf dem Bus zu senden und
das Netzwerk wird somit langsamer.
Weitere Ursachen für eine langsame Netzwerkverbindung sind
unter anderem:
- Die Leistungsfähigkeit der Hardware
- Die Größe der in der Warteschlange auszuführenden
Befehle
- Die Entfernung zwischen den einzelnen Rechner im Netzwerk
- Das verwendete Medium
Die einzelnen Rechner auf dem Bus warten auf Daten oder senden
Daten d.h. sie sind nicht für das verschieben von Daten von
einem Rechner zum Nächsten verantwortlich. Somit ist bei Ausfall
eines Rechners das restliche Netzwerk nicht beeinträchtigt.
Da die Daten an das gesamte Netzwerk gesendet werden, prallen sie
von einem Kabelende zum anderen und verhindern somit das senden
neuer Daten. Damit dieses nicht passiert werden sogenannte Abschlußwiderstände
auf die Kabelenden plaziert, welche das elektronische Signal absorbieren.
Bei Ausfall des Netzes, sind die Rechner jedoch weiterhin in der
Lage als eigenständige Maschinen zu arbeiten.
Die Rechner werden mittels T - Stücken miteinander verbunden.
Bei Netzwerkerweiterungen können mit einer sogenannten Kupplung
die Kabelenden verbunden werden, was jedoch das zu übertragende
Signal abschwächt. Alternativ können zwei Kabelsegmente
auch mit einem Repeater verbunden werden, welcher das Signal wieder
auffrischt und anschließend weiterleitet.
Carrier Sense Multiple
Access with Collision Detection (CSMA/CD)
Trägerkennung (Carrier Sense)
Der Rechner prüft , ob auf dem Netzwerk Daten gesendet werden.
Dieses abhören des Netzwerkes bezeichnet man Trägerkennung
(Carrier Sense). Ist kein Trägersignal vorhanden, so sendet
der Rechner seine Daten.
Mehrfachzugriff (Multiple Access)
Mehrfachzugriff bedeutet, das Rechner die auf das Netzwerk zugreifen
wollen keine Warteschleife durchlaufen müssen. Das bedeutet,
das alle Rechner die sich im Netzwerk befinden und Daten Versenden
wollen, gleichzeitig auf die Leitung zugreifen können.
Kollisionserkennung (Collision Detection)
Wenn zwei oder mehr Rechner Daten übertragen, können die
Trägersignale kollidieren. Durch die Kollisionserkennung (Collision
Detection), können die Rechner erkennen ob Daten kollidiert
sind und senden ihre Daten erneut. Um ein wiederholtes kollidieren
zu vermeiden, senden die Rechner ihre Daten nach einer Zufällig
gewählten Zeitdauer.
FDDI (Fiber Distributed
Data Interface)
FDDI Ringe verwenden Glasfaserkabel und eine Token Übergabe.
Bei FDDI Ringen kann jedoch eine Prioritätsebene für die
Weitergabe des Token angegeben werden. D.h., das ein Server eine
höhere Priorität erhalten könnte als ein Client.
FDDI Ringe werden mit 2 Ringen implementiert: dem primären
und dem sekundären Ring. Auf dem primären Ring werden
alle Daten übertragen, der sekundäre dagegen bietet eine
fehlertoleranz. Bei einem Kabelbruch des primären Ringes, übernimmt
automatisch der sekundäre Ring die Datenübertragung.
Gateway
Ein Gateway dient zum erstellen einer Kommunikation zwischen zwei
oder mehreren Netzwerksegmenten. Ein Gateway ermöglicht die
Kommunikation zwischen verschiedenen Systemen wie z.B. ein Intel
Basierten Rechner mit einem Macintosh Rechner. Durch den Einsatz
von Gateways ist es möglich, das Netzwerke mit verschiedenen
Protokollen miteinander verbunden werden und eine Kommunikation
aufbauen können (z.B. es wird eine IPX / SPX Nachricht empfangen,
die für einen Rechner in einem Netzwerksegment liegt, das TCP
/ IP einsetzt. Die Nachricht wird vom Gateway konvertiert (übersetzt)
und anschließend weitergeleitet).
Ein Gateway ist im Normalfall ein dedizierter Rechner, der Gateway
Software ausführt. Es gibt sie aber auch als Hardware Variante.
Gateways arbeiten aud der Anwendungsschicht (Application Layer)
des OSI - Referenzmodells.
Halbduplex
Halbduplex bedeutet, das Daten in beide Richtungen Übertragen
werden können.
Die übertragung kann jedoch jeweils nur in 1 Richtung gleichzeitig
erfolgen.
Kurzwellenfunk und Walkie - Talkies z.B. oder das Internet verwenden
Halbduplexübertragungen.
Hubs
Hubs werden z.B. in Sterntopologien eingesetzt, wo sie den zentralen
Punkt im Netzwerk darstellen. Hubs agieren als Verbindungsrechner.
Eine Topologie die Hubs einsetzt, weist gegenüber anderen wie
z.B. der Bustopologie Vorteile auf. Bricht ein Kabelsegment, so
ist nicht wie bei der Bustoppologie das gesamte Netzwerk davon beeinträchtigt,
sondern nur die an dem Kabelsegment angeschlossene Maschine. Ein
Hub kann Segmente mit unterschiedlichen Medien verbinden (z.B. 10BASE2
mit Twisted Pair).
Aktive Hubs
Aktive Hubs benötigen eine eigene Stromversorgung. Sie agieren
nicht nur als Verbindungsrechner, sondern regenerieren auch das
zu versendende Signal (Repeaterfunktion).
Passive Hubs
Passive Hubs benötigen keine eigenen Stromversorgung, sie dienen
lediglich zum Verbinden von Maschinen im Netz. Sie führen keine
Repeaterfunktion aus.
Hybridhubs
Hybridhubs können unterschiedliche Kabeltypen aufnehmen.
Hubs arbeiten auf der Bitübertragungsschicht (Physical Layer)
des OSI - Referenzmodells.
Hybridtopologien
Stern - Bus
In einer Stern - Bus Topologie sind mehrere Sternnetze in einer
Bustopologie miteinander verbunden. Fällt ein Rechner aus,
so ist das restliche Netz davon nicht beeinträchtig. Fällt
jedoch ein Hub aus, so ist die Verbindung zu allen an diesem Hub
angeschlossenen Maschinen unterbrochen.
Stern - Ring
Die Stern Ring Topologie sieht aus wie eine Stern Verkabelung, der
Hub ist jedoch als logischer Ring Verkabelt. Dies ermöglicht
ein logisches Token Ring Netzwerk aufzubauen und ist einfacher zu
Installieren als ein physischer Token Ring. Fällt ein Rechner
aus, ist das restliche Netzwerk davon nicht betroffen, fällt
jedoch der Verbindungsrechner aus dann fällt der gesamte Ring
aus.
Hybrid - Masche
In einem Hybrid - Maschen Netz werden nur die wichtigen Server in
einer Maschen Topologie vernetzt. Das bietet für die wichtigen
Komponenten im Netz eine hohe Redundanz und ist leichter zu Implementieren
und zu Verwalten als ein reines Maschen Netzwerk. Zudem kommt das
diese Mischform weitaus kostengünstiger ist.
Interrupt Request Line (IRQ)
| Verwendung |
IRQ |
| Systemzeitgeber |
0 |
| Tastatur |
1 |
| Zweiter IRQ - Controller
oder Grafikkarte |
2 |
| COM
2 oder COM 4 |
3 |
| COM 1 oder COM 3 |
4 |
| nicht
zugeordnet (LPT2 oder Soundkarte) |
5 |
| Diskettenlaufwerk Controller |
6 |
| LPT1 |
7 |
| Echtzeituhr |
8 |
| nicht zugeordnet (Fortsetzung
von IRQ 2) |
9 |
| nicht zugeordnet (primärer
SCSI Controller) |
10 |
| nicht zugeordnet (sekundärer
SCSI Controller |
11 |
| PS / 2 Maus |
12 |
| -/- |
13 |
| Primärer Festplattencontroller |
14 |
| nicht zugeordnet (sekundärer
Controller ist möglich) |
15 |
Netzwerktopolgie
Unter Netzwerktopologie (Topologie = Struktur) versteht sich im
allgemeinen die Anordnung und die physische Ausstattung von Rechnern,
Kabeln und anderen Peripheriegeräten. Die jeweilige Topologie
bestimmt also z.B. welches Medium (Kabel) und welches Protokoll
benutzt wird um im Netzwerk das Kommunizieren zu ermöglichen.
Die Netztopologie wirkt sich auf die Leistungsfähigkeit, die
erforderliche Ausrüstung, das Wachstum und die Verwaltung des
Netzwerkes aus
Standardtopologien
Alle Netztopologien basieren auf vier Grundtopologien:
Bustopologie
Alle Geräte sind an ein gemeinsam benutztes Kabel angeschlossen.
Sterntopologie
Alle Geräte werden mit je einem Kabelsegment von einem einzelnen
Punkt (z.B. Hub) aus Sternförmig verzweigt.
Ringtopologie
Der Anschluß von Computern an ein Kabel, das eine Schleife
bildet, wird als Ringtopologie bezeichnet.
Maschentopologie
Eine Maschentopologie verbindet alle Maschinen mit jeweils einem
separatem Kabel miteinander.
Neben diesen 4 Haupttopologien, gibt es noch zahlreiche Hybridtopolgien,
die sich
aus den Standardtopologien zusammen setzen.
Maschentopologie
In der Maschentopologie ist jeder Rechner mit je einem separatem
Kabelsegment an jeden anderen Rechner im Netzwerk angeschlossen.
Durch diese Art der Vernetzung, bietet die Maschentopologie eine
hohe Redundanz. Fällt ein Kabelsegment aus, kann das Ziel über
ein anderes Kabel erreicht werden. Diese Verkabelung ist jedoch
Zeitaufwendig und sehr Kostenintensiv, da sehr viel Kabel erforderlich
ist.
Medium / Verbindung
Verkabelung
Die meist gebräuchlichen Kabeltypen werden in 3 Hauptgruppen
unterteilt:
- Koaxialkabel
- Twisted Pair Kabel
- Glasfaserkabel
Verbindungslose Technologien
- Radiowellen
- Mikrowellen
- Infrarot
OSI - Referenzmodell
Die 7 Schichten (Layers)
Anwendungsschicht (Application Layer):
Diese Schicht stellt die Schnittstelle bereit, die von Applikationen
genutzt werden, um Dienste im Netz zu erhalten.
Darstellungsschicht (Presentation Layer):
Die Darstellungsschicht wandelt Daten in ein generisches Format
um womit sie im Netzwerk übertragen werden können. Eingehende
Daten werden so umgewandelt das sie von der empfangenden Applikationen
genutzt werden kann.
Kommunikationssteuerungsschicht (Session Layer):
Die Kommuniaktionssteuerungsschicht ermöglicht, das 2 Parteien
eine Kommunikation (Sitzung - Session) über ein Netzwerk führen
können.
Transportschicht (Transport Layer):
Die Transportschicht ermöglicht die Übertragung der Daten
über das Netzwerk.
Vermittlungsschicht (Network Layer):
Die Vermittlungsschicht wandelt Netzwerkadressen und Namen in ihre
physischen Bedeutungen um. Sie ist bei der Versendung von Nachrichten
für dessen Adressierung zuständig.
Sicherungsschicht (Data Link Layer):
Die Sicherungsschicht sendet spezielle Daten - Frames von der Vermittlungsschicht
zur Bitübertragungsschicht.
Bitübertragungsschicht (Physical Layer):
Die Bitübertragungsschicht wandelt bei ausgehenden Nachrichten
Bits in Signale und bei eingehenden Nachrichten Signale in Bits
um.
Repeater & Verstärker
Je länger die Übertragungsstrecke ist, desto schwächer
wird das elektrische Signal der Übertragung in einem Netzwerk.
Repeater und Verstärker werden eingesetzt, um die Signalstärke
einer Übertragung wieder aufzufrischen. Sie erlauben eine Übertragung
über größere Distanzen als es das Medium normalerweise
erlauben würde.
Repeater setzt man in Netzwerken mit digitaler Übertragung
ein (Basisbandübertragung). Empfängt ein Repeater ein
geschwächtes Signal, so wird es bereinigt und verstärkt
an das nächste Segment weitergegeben.
Verstärker setzt man in Netzwerken mit analoger Übertragung
ein (Breitbandübertragung). Empfängt ein Verstärker
ein geschwächtes Signal, so wird es bereinigt und verstärkt
an das nächste Segment weitergegeben.
Repeater und Verstärker arbeiten auf der Bitübertragungsschicht
(Physical Layer) des OSI Referenzmodells.
Ringtopologie
In der Ringtopologie werden alle Rechner Ringförmig miteinander verkabelt
(keine Abgeschlossenen Enden - also keine Abschlußwiderstände
erforderlich). Die Daten werden in einer Richtung über das
Kabel an alle Rechner im Netzwerk gesendet. Jeder Rechner nimmt
die Daten auf, erneuert (Repeaterfunktion) ihr elektronisches Signal
und sendet die Daten dann an die nächste Maschine weiter
Router
Ein Router dient zur Verbindung von Netzwerksegmenten. Von der
Funktion her ähnelt der Router einer Bridge. Jedoch anstatt
der MAC Adresse Verwendet ein Router die Netzwerkadreßinformation
aus der Vermittlungsschicht (Network Layer). Die vorhandenen Informationen
werden mit den Informationen aus der Routing Tabelle verglichen
und somit der beste Pfad zur Weitergabe der ermittelt.
Man unterscheidet zwischen dynamischen und statischen Routern:
statische Router
Statische Router verwenden manuell angelegte Routing Tabellen.
dynamische Router
Dynamische Router legen eigene Routing Tabellen, die Sie auch selber
Verwalten und aktualisieren müssen. Dynamische Router verwenden
die Informationen aus dem eigenen Segment oder von anderen Routern
diese Routing Tabellen zu erstellen.
Router Filtern Pakete die nicht für Sie bestimmt sind aus.
Sie sind zudem zuverlässig in der Übertragung von Daten,
da sie alternative Pfade auswählen können wenn der Standardweg
ausgefallen ist. Rechner können als Router konfiguriert werden,
wenn man sie für jedes Netzwerksegment mit einer eigenen Netzwerkkarte
und einer Routing Tabelle ausstattet.
Router können so konfiguriert werden, das sie auch Broadcast
Sendungen ausfiltern. Ein großer Vorteil ist, das Router Netzwerke
die verschiedene Netzwerkarchitekturen-, Medien- und Protokolle
haben miteinander verbinden kann.
Router arbeiten auf der Vermittlungsschicht (Network Layer) des
OSI - Referenzmodells.
Sterntopologie
In der Sterntopologie werden alle Maschinen an einen zentralen
Verbindungs - Rechner (Hub)mit je einem eigenem Kabelsegement angeschlossen.
Bei dieser Topologie werden die Daten vom Sendenden Rechner über
den Hub an alle Rechner im Netzwerk weitergeleitet.
Fällt ein Rechner aus oder ist ein Kabelsegment beschädigt,
ist lediglich eine Maschine davon betroffen - das Netzwerk bleibt
weiterhin Funktionstüchtig. Fällt jedoch der Verbindungsrechner
(Hub) aus, somit ist das gesamte Netzwerk Außer Betrieb.
Die Sternverkabelung ist zudem aufwendiger zu Installieren als eine
Busverkabelung und ist zudem Kostenintensiver, da für jeden
Rechner ein einzelnes Kabelsegment zum Rechner geführt werden
muß.
Signalübertragung
-Basisbandübertragung
-Breitbandübertragung
Arten der übertragung:
- Simplex
- Halbduplex
- Vollduplex
Basisbandübertragung
Bei der Basisbandübertragung werden digitale Signal auf einer
einzigen Frequenz übertragen. Die Signalausbreitung ewrfolgt
bidirektional.
Die Gesamte Kapazität steht einem einzigen Datensignal zur
Verfügung. Der Begriff Bandbreite wird Bits pro Sekunde (bps)
gemessen.
Die Übertragung erfolgt auf nur 1 Kanal. Um das Signal zu bei
langen Übertragungsstrecken aufrecht zu erhalten, können
Repeater eingesetzt werden.
Breitbandübertragung
Bei der Breitbnandübertragung werden Signale in Analoger Form
und auf mehreren Frequenzen übertragen. Bei der Breitbandübertragung
können mehrere Analoge Signale gleichzeitig übertragen
werden. Jedes Übertragungssystem z.B. Netzwerkübertragungen
& Kabelfernsehen erhalten je einen Teil der Gesamtbandbreite.
Um das Signal zu bei langen Übertragungsstrecken aufrecht zu
erhalten, können analoge Verstärker eingesetzt werden.
Bei der Breitbandübertragung erfolgt die Signalausbreitung
nur unidirektional.
Da aber für "Senden und Empfangen" 2 Wege benötigt
werden, wird die Bandbreite in 2 Kanäle aufgeteilt, von denen
jeder eine andere Frequenz aufweist. Alternativ kann man auch eine
Breitbandkonfiguration über 2 Kabel laufen lassen (jedes Gerät
wird an 2 Kabel angeschlossen " Senden und Empfangen").
Simplex
Simplex bedeutet, das Daten in jeweils nur einer Richtung gleichzeitig
übertragen werden können. Radio und TV verwenden Simplexübertragungen.
Halbduplex
Halbduplex bedeutet, das Daten in beide Richtungen Übertragen
werden können.
Die übertragung kann jedoch jeweils nur in 1 Richtung gleichzeitig
erfolgen.
Kurzwellenfunk und Walkie - Talkies z.B. oder das Internet verwenden
Halbduplexübertragungen.
Vollduplex
Bei der Vollduplexübertragung, können Daten gleichzeitig
gesendet und empfangen werden. Telefone z.B. verwenden Vollduplexübertragungen.
Simplex
Simplex bedeutet, das Daten in jeweils nur einer Richtung gleichzeitig
übertragen werden können. Radio und TV verwenden Simplexübertragungen.
Tokenpassing
Tokenpassing ist eine Methode um Daten in einem Ringnetzwerk zu
versenden. Der Token wird von ersten bereiten Rechner im Netzwerk
erstellt und zum nächsten Weitergegeben, bis ein Rechner Daten
zu versenden hat. Es kann jeweils nur ein Token pro Netzwerk vorhanden
sein.
Nur der Rechner der das Token in Besitz hat, darf auch Daten senden.
Die Daten passieren jeden Rechner, bis der Zielrechner mit der passenden
Adressierung die Daten empfängt. Der Zielrechner verschickt
bei Erhalt der Daten eine Empfangsbestätigung an den Quellrechner
zurück. Danach erstellt der sendende Rechner ein neues Token,
welches er im Netzwerk frei gibt. Das Token bewegt sich mit annähernder
Lichtgeschwindigkeit im Netzwerk.
Token Ring
Token Ring Netzwerke regeln die Zugriffsmethode über das sogenannte
"Token", um jeden Rechner einen gleichberechtigten zugriff
auf das Netz zu gewähren. Nur der Rechner der im Bestiz des
Tokens ist, darf auch Daten senden, womit ein gleichzeitiges senden
(und die damit entstehenden Kollisionen) von 2 Maschinen verhindert
wird. Das Token wird jeweils vom NAUN (Nearest Aktive Upstream Neighbor
- nächsten aktiven Nachbarn Stromaufwärts) an den NADN(Nearest
Aktive Downstream Neighbor - nächste aktive Nachbar Stromabwärts)
weitergegeben.
Der erste aktive Rechner in einem Token Ring Netzwerk wird zum "Active
Monitor", welcher für das erstellen des ersten Tokens
verantwortlich ist.
Der Active Monitor überwacht auch die Funktionsfähigkeit
des Netzes, indem er alle 7 Sekunden ein Datenpaket an seinen NADN
sendet. Das Datenpaket durchläuft den gesamten Ring bis zum
Aktive Monitor zurück. Erhält nicht jeder Rechner alle
7 Sekunden dieses Datenpaket von seinem NAUN, so sendet dieser eine
Nachricht an das Netz mit seiner Adresse, die Adresse seines NAUN
und seinen Beacon Typ (Aktive oder Standby). Dieses Paket durchläuft
den Ring bis zu dem Punkt wo der Fehler sich befindet.
Die Rechner im Ring nutzen diese Information um den Ring neu zu
konfigurieren und den Fehler (eventuell Kabelbruch) zu umgehen.
D.h. Token Ring Netzwerke sind fehlertolerant, weil das Netzwerk
trotz eines einmaligen Kabelbruches weiterhin funktionsfähig
bleibt.
Bei Token Ring Netzwerken werden die Rechner mit MAU´s bzw.
MSAU´s (Multistation Acess Unit)oder SMAU´s (Smart Multistation
Acess Unit) verbunden. In einem Token Ring Netzwerk können
bis zu 33 MSAU´s installiert werden.
· Abstand zwischen MSAU`s darf bei Verkabelung mit TYP1
Kabel maximal 100m betragen
· Abstand zwischen MSAU`s darf bei Verkabelung mit TYP2 Kabel
maximal 45m betragen
· Bei TYP1 - oder Glasfaserkabel dürfen maximal bei
16 Mbps 260 Rechner angeschlossen in
· Bei TYP3 Kabeln dürfen maximal bei 4 Mbps 72 Rechner
angeschlossen sein
Kabelbau - Twisted Pair (TP) Cat 5
1. Bereitstellung:
Ein TP Cat5 Kabel, 2 Knickschutzhüllen, 2 Crimpstecker, eine
Crimpzange, ein scharfes Messer und einen Seitenschneider.
Bilder
2. Abisolieren
Vor dem Abisolieren sollte man zunächst die erste Knickschutzhülle
auf das Kabel schieben. Anschließend Isoliere das Kabel durch
einen runden schnitt circa 2 cm vom Kabelende ab. Entferne die abgetrennte
Isolationshülle und je nach Kabelart auch noch eine eventuell
vorhandene transparente Folie.
Bild
3. Anordnungen der Adernpaare
Nun liegen die Adernpaare (in unserem Fall bei CAT 5 sind es 4
Aderpaare) frei und können wie folgt angeordnet werden. Von
Links nach Rechts:
Orange weiß /Orange, Grün Weiß / Blau , Blau Weiß
/ Grün, Braun Weiß / Braun.
Bild
4. Maß nehmen
Die Adern fest aneinander liegend Glätten. Am besten Maß
nimmt man am vorhandenen Stecker. In der Regel gilt aber die Adern
auf eine Länge von mindestens 10 mm und maximal 15 mm Länge
zu bringen. Die Adern mit dem Seitenschneider "gerade"
auf passende Länge abtrennen.
Bild
5. Stecker anbringen
Bei einigen Stecker gibt es eine sogenannte Einfühurungsschiene,
wo die Adern durchgeschoben werden. Diese Schiene wird anschließend
in den eigentlichen Stecker gesteckt. Die Schiene ganz hinein drücken,
bis die enden der Adern Bündig das Gehäuse berühren.
Sollten sich die Adern verbiegen oder die Reihenfolge verlieren,
so muß der gesamte Punkt 5 wiederholt werden (zu anfangs benötigt
man schon mal 2-3 versuche). Sollte eine Ader zur Erdung vorhanden
sein (Blanke Ader), so wird diese anschließend mit in den
Stecker hineingeschoben.
Bild
6. Crimpen
Nun kann der Stecker in die dafür vorgesehene Öffnung
der "Crimpzange" gesteckt und kräftig 1 - 2 zugedrückt
werden. Zumeist ertönt ein "Klickgeräusch".
Jetzt noch die Knickschutzhülle auf den Stecker schieben. Nun
kann alles für das andere Kabelende wiederholt werden und anschließend
falls vorhanden mit einem Kabeltester oder einfach an einen Hub
und Rechner anschließen und auf Funktion prüfen.
Bild
Verstärker & Repeater
Je länger die Übertragungsstrecke ist, desto schwächer
wird das elektrische Signal der Übertragung in einem Netzwerk.
Repeater und Verstärker werden eingesetzt, um die Signalstärke
einer Übertragung wieder aufzufrischen. Sie erlauben eine Übertragung
über größere Distanzen als es das Medium normalerweise
erlauben würde.
Repeater setzt man in Netzwerken mit digitaler Übertragung
ein (Basisbandübertragung). Empfängt ein Repeater ein
geschwächtes Signal, so wird es bereinigt und verstärkt
an das nächste Segment weitergegeben.
Verstärker setzt man in Netzwerken mit analoger Übertragung
ein (Breitbandübertragung). Empfängt ein Verstärker
ein geschwächtes Signal, so wird es bereinigt und verstärkt
an das nächste Segment weitergegeben.
Repeater und Verstärker arbeiten auf der Bitübertragungsschicht
(Physical Layer) des OSI Referenzmodells.
Verbindung / Medium
Verkabelung
Die meist gebräuchlichen Kabeltypen werden in 3 Hauptgruppen
unterteilt:
- Koaxialkabel
- Twisted Pair Kabel
- Glasfaserkabel
Verbindungslose Technologien
- Radiowellen
- Mikrowellen
- Infrarot
Vollduplex
Bei der Vollduplexübertragung, können Daten gleichzeitig
gesendet und empfangen werden. Telefone z.B. verwenden Vollduplexübertragungen.
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